… nun folgt noch ein kleiner Blogbeitrag, da mich gerade unendlich viele Gedanken umtreiben. Vielleicht halte ich sie für Euch fest, vielleicht auch nur für mich. Die letzten Monate waren mental sehr anstrengend, ich war in einem sehr intensiven Entscheidungsfindungsprozess meiner Zukunft. Es war ein extremes Hin- und Herpendeln meiner Wünsche. Es gibt so viele Möglichkeiten und ich muss(te) entscheiden, welchen Weg ich gehen möchte Erst vor wenigen Tagen habe ich den Weg ganz klar gesehen, einfach ganz plötzlich. Wie ist es so häufig? Wenn man die Klarheit hat, kann der Stein erst ins Rollen geraten? Das, was mir in den letzten Tagen widerfahren ist, lässt sich kaum in Worte fassen. Mein Café und das, was ich mache, wurde als „Schule des Glücks“ bezeichnet. Ich bekomme sooo viel positives Feedback von den unterschiedlichsten Menschen. Es erfüllt mich unendlich. So sitze ich jetzt noch in meinem Laden,15 Stunden habe ich heute ohne Pause gearbeitet. Und ich freue mich schon auf morgen. Natürlich bin ich in diesem Moment total erschöpft, aber auch glücklich. Zu wissen, wie viele Menschen heute mit einem schönen Gefühl meinen Laden verlassen haben, ist mein Antrieb. Beim Putzen kam mir gerade einer der wertvollsten Gedanken, den ich als Impuls in der nächsten Zeit weiterverfolgen werde. Wenn ich meine Zukunft jetzt bestimmen könnte und alles möglich wäre, dann würde ich am liebsten nicht von meiner Arbeit leben wollen. Am liebsten hätte ich ein monatliches Einkommen, von dem ich privat leben kann. Dann müsste ich für meine Arbeit im Café und dem Drumherum kein Geld nehmen! Denn ich möchte für meine Zeit kein Geld nehmen. Dann könnte ich das alles machen, weil ich es liebe. Dann würde ich noch viel lieber 15 Stunden arbeiten. Dann müsste ich nur so viel verdienen, dass ich die Kosten des Cafés und des Kredits begleichen könnte. Das wäre wundervoll! Das wäre mein Traum. Zusammen mit der Klarheit, wie ich meine Segel ausrichten muss, wird sich gewiss in irgendeiner Form ein vergleichbarer Weg auftun. Wer weiß, wie es sich entwickeln wird. Ich lasse mich wie immer darauf ein. Mit diesen Gedanken gehe ich jetzt in meinen Feierabend.

Ich danke Euch!

Eure Maria